Jetzt heißt er wieder Denali

Mount McKinley (Denali) (c) Nat Wilson



Denali (Mt McKinley)

Nur wenige Tage im Jahr ist er weithin sichtbar: der Denali in Alaska. An wolkenlosen Tagen gehören Rundflüge um den 6168 Meter Berg zu den eindrucksvollsten Erlebnissen eines Alaska-Besuchs. Alpinisten wiederum beschert er schöne und zugleich große Herausforderungen.

Jetzt hat der bislang als Mount McKinley bekannte höchste Berg Nordamerikas seinen ursprünglichen Namen, den ihm einst die Athabasken gegeben haben, zurückbekommen. Denali heißt in der Sprache der Ureinwohner "Der Große".

Die Umbennenung

Vom Großen zu Mt. McKinley und zurück

Denali / Mt McKinley Die Umbenennung ist ein Geschenk von US-Präsident Obama an den nördlichsten und größten der 50 US-Bundesstaaten. 1959 wurde Alaska als 49. Staat in die USA aufgenommen. Die Gründe für die Umbenennung in Mount McKinley sind mehr als schleierhaft: Ein Goldsucher hatte den Berg im Jahr 1896 nach dem in Ohio geborenen Politiker William McKinley benannt, um dessen Bewerbung für das Amt des US-Präsidenten zu unterstützen. Tatsächlich wurde McKinley wenige Monate später zum 25. Präsident der Vereinigten Staaten gewählt. 1901 starb er an den Folgen eines Attentats. Erst 1917 wurde der Name im Gedenken an den Republikaner von der US-Regierung offiziell gemacht. Im Rahmen seines dreitägigen Besuches in Alaska gab die Obama-Regierung die Umbenennung in Denali nun bekannt. Der Berg gehört zu den Seven Summits der Welt.

Erreichbarkeit des Denali

Für die meisten ist der Denali der schönste Berg der Welt. Sein Massiv erhebt sich aus nur 600 Metern in majestätische Höhe. Wer etwa mit der Condor

auf der Polroute aus Deutschland nach Anchorage anreist, fliegt in scheinbar greifbarer Nähe an ihm vorbei.

Der Bergriese liegt rund 350 Kilometer nördlich von Anchorage im rund 25.000 Quadratkilometer großen Denali National Park. Man erreicht den Park mit dem Auto oder Wohnmobil in rund fünf Stunden Fahrt auf dem Parks Highway. Unterwegs auf den Highways des 49. US-Bundesstaates, kann man ihn oft schon aus Hunderten Kilometern Entfernung sehen. Wie heran gezoomt wirkt er in der klaren Luft Alaskas. Oder man besteigt die Alaska Railroad, die Anchorage mit Fairbanks verbindet. Auf halbem Weg hält der Zug in Talkeetna, einem sympathischen Städtchen nahe dem Denali, Start- und Ausgangsort für die Expeditionen.

DVD TIPP:

Mt. McKinley : Expedition zum höchsten Berg Nordamerikas : Faszination Berge

Mt McKinley DVD Der Mount McKinley in Alaska ist mit 6.194 Metern Höhe der höchste Berg Nordamerikas und gehört damit zu den Seven Summits. Er wurde nach dem 25. US-Präsidenten William McKinley benannt. Ein alternativ verwendeter Name des Berges ist Denali, ein Wort aus dem Athapaskischen, das der Große oder der Hohe bedeutet. Denali ist der offizielle Name des Berges in Alaska. Während sich der offizielle Name in den USA inzwischen im allgemeinen Sprachgebrauch durchgesetzt hat, wird im deutschsprachigen Raum meist die alte Bezeichnung benutzt. Der Mount McKinley bildet den höchsten Gipfel der Alaskakette und liegt im nach ihm benannten Denali-Nationalpark.
Der Film schildert den siebzehntägigen Kampf um den Berg bei Temperaturstürzen bis minus 40 Grad Celsius und arktischen Stürmen mit Windgeschwindigkeiten bis 150 Stundenkilometer. Gleichzeitig mit der Mannschaft der Expedition erreichten auch zwei Münchner Bergsteiger den Gipfel, die dann wenige Stunden später dem launischen Wetter des Berges zum Opfer fielen. Peter Habeler hat sie Wochen später gefunden und in einer Illustrierten und einer alpinen Zeitschrift darüber berichtet. Diese DVD, hergestellt von der renommierten Film-Produktion-Mainz, bekannt durch diverse Produktionen für ZDF und ARD, garantiert kompentente Beschreibung der Wanderstrecken in hervorragender Bild- und Tonqualität. Das Ganze wird durch Luftaufnahmen usw. noch abgerundet.

Flüge zum Denali ab Lake Hood und Talkeetna:

Die meisten Flugzeuge starten in Anchorage, Alaskas Metropole und Zielflughafen für Reisende aus aller Welt. Vom Lake Hood, dem größten Wasserflughafen der Welt, starten die Floatplanes bei gutem Wetter gen Norden. Etwa zweieinhalb Stunden dauert der Rundflug, der Ausblick auf eine Wald-, Sumpf-, Fluss- und Seenlandschaft gewährt und zuletzt den Blick frei gibt auf den "Großen". Wer sich etwas nördlich von Anchorage in Talkeetna einquartiert, darf den schönen Denali aus nächster Nähe stundenlang anhimmeln. Dieser hübsche Ort mit seinem Hippie- und Bergsteiger-Flair ist für Denali-Expeditionen der Ausgangspunkt – egal ob mit Flugzeug oder mit dem Boot. Denali-Rundflüge auch mit Gletscherlandung werden ab zirka 200 Euro angeboten: etwa von K2 Aviation oder von Rust's Flying Service.

Denali Video:

Webcams:

Live Web Cams die den Denali zeigen:

Alaska Denali Cam
Denali Web Cam
Alaska Denali Cam
TAT's Web Cam
Alaska Denali Cam
Wonder Lake Cam

Anchorage Informationen:

Anchorage (c) Public Relations Department for Visit Anchorage
Alaska – eine fast unberührte Natur für Einsamkeit suchende, abenteuerlustige und aktive Menschen. Ein Land, das fünfmal so groß ist wie Deutschland, allerdings nur rund 680.000 Einwohner zählt. Anchorage ist zwar nicht die Hauptstadt (das ist Juneau), aber sie ist mit rund 291.000 Einwohnern die größte Stadt Alaskas und, wenn man so will, die einzige echte Metropole. Sie feiert im Jahr 2015 ihren 100. Geburtstag und ist Ausgangspunkt für zahlreiche kleine und große Abenteuer. Gleich neben dem International Airport liegt der größte Wasserflughafen der Welt. Die Wildnis beginnt hinter der Stadt. Eine Reise mit dem Zug von Süd nach Nord mit Start in Seward erlaubt Blicke auf Bär & Co. Urlauber finden zahlreiche Zimmer in ruhig gelegenen Lodges, in Hotels und Motels sowie in Bed & Breakfast-Unterkünften. Visit Anchorage ist die touristische Vertretung für Anchorage und die südliche Region bis Seward sowie im Norden mit dem Denali Nationalpark.

Text (c) Copyright by Heiss Public Relations // rnr-projects

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