Alaska Tierwelt: Eisbär / Polar Bear

Eisbaer (c) U.S. Fish and Wildlife Service - http://digitalmedia.fws.gov/FullRes/natdiglib/2972BC1B-997F-2AE6-1A7E31FE2160D51D.jpg


Eisbär:

Lat./Engl. Name: Ursus maritimus / Polar Bear
Klasse: Säugetiere
Ordnung: Raubtiere
Familie: Bären
Maße: Kopfrumpflänge: 2.00-3.00m / Kreuzhöhe 1.20-1.60m
Gewicht: 400-500kg

Nahrung:

Allesfresser; Robben, Walrosse, Fische, Polarhasen, Beeren, Gräser

Merkmale:

Weißes bis gelbliches Fell, langer Hals, kleiner Kopf, Männchen wesentlich größer als Weibchen.

Vorkommen:

Entlang des nördlichen Rands des amerikanischen Kontinents, selten im Inland. An der Küste und auf dem Packeis. Küste

Pelz und Haut:

Eisbär Das größte Landraubtier der Welt (mit dem Küstenbraunbär), das bis zu drei Meter groß und bis zu 800kg schwer werden kann, hat ein zottigen, cremefarbenen und wasserdichten Pelz, unter dem sich noch eine bis zu 10 Zentimeter dicke Fettschicht befindet. So macht ihm die grimmige Kälte seines Lebensraumes nichts aus. Die Kombination aus Fettschicht und hohlen Fellhaaren sorgt für eine ausgezeichnete Wärmedämmung, Verringerung der Wärmeabstrahlung und beim Schwimmen für optimalen Auftrieb.

Darum ist der Eisbär ein ausgezeichneter Schwimmer und Taucher, der unter Wasser bis zu 10 Kilometer pro Stunde schnell ist. Man hat Eisbären schon über 100 Kilometer weit vom Festland im freien Meer gesichtet.

Fortpflanzung:

Die Paarung erfolgt nur kurz im April. Im Herbst richtet die Eisbärin eine, aus einer dicken Schneeschicht bestehenden Höhle für die Jungen, ein, das sich meist an einem Hang befindet. Hier bringt sie ein halbes Jahr später meist zwei, manchmal bis zu vier Junge zur Welt, die zunächst blind und taub sind und die Größe eines jungen Kätzchens haben (500-600g). Diese bleiben für die nächsten beiden Jahre bei ihrer Mutter und lernen schwimmen und jagen. Fast nur die Hälfte überlebt die ersten Jahre nach der Geburt.

Eisbären:

Wet Siblings

Freßverhalten und Jagd:

Auf dem freien Meer halten die Eisbären auf Treibeisschollen Ausschau nach Robben. Dann nähern sie sich ihnen unter Wasser, um dann blitzschnell vor ihnen aufzutauchen. Seiner Hauptbeute lauert, der an der Spitze der Nahrungskette stehende, Eisbär, auch gerne an deren Atmungslöchern auf. Eisbären brauchen, von allen Bärenarten, am meisten Fleisch als Nahrung.

Im Sommer geht der Eisbär häufig an Land, wenn das Eis zu mürbe wird. Dort frißt er die in der Tundra wachsenden Blätter und Früchte (z.B.Heidelbeeren) sowie Moose.

Da Eisbären auch im Winter Beute jagen können, halten sie im Gegensatz zu Braun- und Schwarzbären keine Winterruhe.

Erwachsene Eisbären sind auch häufig eine grosse Gefahr für Heranwachsene, die diese fressen. Darum versuchen Muttertiere ihre Jungen durch Drogebärden und/oder Flucht vor der eigenen Art zu schützen.

Lebenserwartung:

Der Eisbär hat eine Lebenserwartung von 30-40 Jahren und die Gesamtpopulation wird auf 40.000 Tiere geschätzt. Doch er ist stark gefährdet, da ihm die schädlichen Umwelteinflüsse - die allmähliche Erwärmung des Klimas - an den Rande der Ausrottung bringen.

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Autor: Ragnar Rademacher