Alaska Gletscher im Sommer

Gletscher (c) Public Relations Department for Visit Anchorage


Gletscher in Alaska

Rund 100.000 Gletscher gibt es in Alaska, nur 650 davon haben einen Namen und die meisten von ihnen gehen nach und nach zurück. Für Besucher des 49. US-Bundesstaates gibt es in den Sommermonaten unterschiedliche Möglichkeiten, den weißen Riesen ganz nahe zu kommen. Dreh- und Angelpunkt für Urlauber ist Anchorage.

Ungefähr 85.000 km², dass sind fünf Prozent der Gesamtfläche Alaskas, sind von Eis bedeckt. Es gibt mehr aktive Gletscher in Alaska, als auf dem Rest der (bewohnten) Erde. Die Gletscherschmelze nimmt seit Beginn der (19)80er Jahre mit steigender Geschwindigkeit zu, so dass fast alle Gletscher in Alaska sich zurückziehen. Der Malaspina Glacier, mit 2200km² ist der größte Gletscher Alaskas.

Gletscher Ausflugstipps:

Tageskreuzfahrten zu 26 Gletscher:

Exit Gletscher (c) rnr-projects Sogenannte Tidewater Glacier sind Gletscher, die ins Meer münden. Sie gehören zu den imposantesten Riesen, weil die bis zu 100 Meter hohen, in allen Blautönen schimmernden Eiswände bis ans Meer reichen. Ein faszinierend-unheimliches Erlebnis, wenn riesige Brocken und Schichten mit Getöse ins Meer kalben. Am populärsten sind die Tageskreuzfahrten mit Kenai Fjord Tours ab Seward, einem Hafenstädtchen auf der Kenai Halbinsel, gut zwei Autostunden südlich von Anchorage. Aialik und Holgate heißen die beiden spektakulärsten Gletscher. Von Whittier aus starten mit dem schnellen Katamaran "Klondike Express" die "26 Glacier" Kreuzfahrten, durch den Prince William Sound, bei der sagenhafte 26 Gletscher auf dem Programm stehen. Pro Person ab zirka 130 Euro.

Mit dem Zug zum Gletscher:

So etwas gibt's nur in Alaska: Mit der Alaska Railroad gelangen Interessierte in das Gebiet des Spencer Gletschers, das mit dem Zug – und nur mit dem Zug! zu erreichen ist. Auf einem einsamen Uferweg geht es an Eisbrocken und Eisbergen entlang zum Gletscher. Dann streift man sich die Steigeisen (Crampons) über und startet die Wanderung auf dem Gletscher. Pro Person kostet das Gletschererlebnis zirka 220 Euro ab Anchorage. Ascending Path.

Gletscherwandern:

Viele der Gletscher sind leicht von der Straße aus zu erreichen. Beliebte Gletscher für ausgedehnte Wanderungen sind der Matanuska Gletscher (von Anchorage auf dem Glenn Highway zu erreichen) oder der Exit Glacier bei Seward, wo geführte Touren angeboten werden. Veranstalter von geführten Touren sind Mica Guides und Nova Glacier Gides.

Flightseeing mit Gletscherlandung:

Von Anchorage Lake Hood, dem größten Wasserflughafen der Welt, starten Flüge über die Wunderwelt der Berge. Gleich hinter den Stadtgrenzen tauchen riesige Gletscher auf. Ein 135-minütiger "Glacier & Wildlife" Rundflug mit Landung auf dem Gletscher kostet zirka 225 Euro bei Rust's Flying Service.

Gletschertour im Hundeschlitten:

Mit dem Helikopter geht es von Girdwood aus auf den Punch Bowl Gletscher. Hier übersommern einige Dutzend Schlittenhunde, die ihre Gäste im Schlitten über die weiten des Gletschers ziehen. Touren mit einem Musher kosten pro Person zirka 370 Euro mit Alpine Air Alaska.

Gletscher Panorama:


Harding Icefield in alaska

Anchorage Informationen:

Anchorage (c) Public Relations Department for Visit Anchorage Anchorage ist zwar nicht die Hauptstadt (das ist Juneau), aber sie ist mit rund 291.000 Einwohnern die größte Stadt Alaskas und, wenn man so will, die einzige echte Metropole. Sie feiert im Jahr 2015 ihren 100. Geburtstag und ist Ausgangspunkt für zahlreiche kleine und große Abenteuer. Gleich neben dem International Airport liegt der größte Wasserflughafen der Welt. Die Wildnis beginnt hinter der Stadt. Eine Reise mit dem Zug von Süd nach Nord mit Start in Seward und erlaubt Blicke auf Bär & Co. Urlauber finden zahlreiche Zimmer in ruhig gelegenen Lodges, in Hotels und Motels sowie in Bed & Breakfast-Unterkünften. Visit Anchorage ist die touristische Vertretung für Anchorage und die südliche Region bis Seward sowie im Norden mit dem Denali Nationalpark.

Text (c) Copyright by Heiss Public Relations, Susanne Heiss.

Flüge nach Alaska:

Günstige Flugpreise: Condor und Icelandair fliegen bis Ende September, bzw. Anfang Oktober von Deutschland direkt nach Anchorage. Oneway kostet ab zirka 350 Euro.

Buch TIPP:

Vis a Vis Reiseführer Alaska:

Alaska Reiseführer Eisberge, Gletscher, tiefblaue Seen, Fjorde und schneebedeckte Berge - das ist Alaska. Dieser Vis-à-Vis-Reiseführer bietet Ihnen alle Informationen, die Sie für einen gelungenen Urlaub im nordwestlichsten Bundesstaat der USA benötigen. Hier finden Sie zudem aktuelle Angaben zu Hotels, Restaurants, Shopping und Unterhaltung und praktische Tipps zu Verkehrsmitteln, Sicherheit, Öffnungszeiten etc. Attraktionen, die man nicht versäumen darf, erkennt man auf den ersten Blick. Die hervorragenden Abbildungen - exakte Schnittzeichnungen, dreidimensionale Grundrisse, Übersichtskarten und Citypläne - erleichtern Ihnen die Orientierung vor Ort. Als besonderes Highlight Ihrer Alaska-Reise geht der Reiseführer auf Rundreisen mit dem Kreuzfahrtschiff ein. Aktuelle Fotografien stimmen Sie bereits vorab auf den Urlaub ein und attraktive Routenvorschläge machen einen stress- freien Urlaub möglich.

Reisebericht:

Alaska 2005 (Auszug)

Hier bogen wir links ab auf den Portage Glacier Road, der nach Whittier führt, verließen diesen aber gleich wieder, um zum Portage Lake und dem Design Center mit seinen Gletscher-Erklärungen zu gelangen. Die Rundfahrt auf dem Portage Lake mit der "Ptarmigan" war einfach toll, der Portage Glacier fließt direkt in den Portage Lake, in dem die Eisschollen treiben. Das Schiff fährt bis auf 200 Fuß an den in unwirklichem Blau schimmernden Gletscher ran und bleibt dort lange. Sogar den Abbruch eines Eisbrockens sahen wir, und ich hätte die Kamera sogar rechtzeitig bereit gehabt, leider war das Zoom versehentlich auf ganz nahe gestellt, sodaß aus der Aufnahme nichts werden dürfte.

Gletscher (c) Helmut Hollinger  Bald kamen wir zu einem Schranken, den wir gegen eine Gebühr von US$ 12,50 pro Person passieren durften, und fuhren dann auf einer schlechten Straße direkt zur Endmoräne des Matanuska Gletschers. Dort stand ein Schild mit der Aufschrift "trail head", das ich auch richtigerweise als Weganfang interpretierte. Dieser war jedoch durch einen roten Haberkorn-Hut abgesperrt, sodaß ich einen andern Weg suchte. Wir kamen mit einem Sprung über einen der Gletscherbäche und einem Querfeldein-Spaziergang durch die Moräne dann auch zum Eis, wobei GG dann auch einmal die Hosenboden-Gangart wählte, allerdings nicht auf dem Eis, sondern im Schlamm, dürfte daher nicht beabsichtigt und auch nicht ganz freiwillig gewesen sein ...
Auf dem Eis trafen wir dann wieder auf das Ende des Weges; wie sich herausstellte, ist der Weg durch die Gummi-Hüte markiert, nicht abgesperrt! Wir benutzten ihn dann auch für den Rückweg. Vorher stapften wir jedoch noch ein wenig im Eis herum, am Ende ist das Eis natürlich durch Sand und dgl. bedeckt und daher unansehnlich, man braucht aber nicht weit zu gehen, um in herrliches weiß strahlendes Eis zu gelangen.

Copyright Helmut Hollinger

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