Fatbiken in Alaska

Fatbikes Anchorage (c) Angie Clover



Anchorage Welthauptstadt der Fatbikes

Anchorage gilt als Welthauptstadt der Fatbikes. Nirgendwo gibt es eine höhere Dichte dieser Räder mit ihren grobstolligen Reifen. Sie sind das ideale Vehikel in Alaskas Metropole mit ihrem 200 Kilometer großen Radwegenetz, das auch im Winter von sportbegeisterten Bikern genutzt wird.

Selbst Bürgermeister Ethan Berkowitz zierte vor kurzem als begeisterter Fatbiker die Titelseite des US-Fachmagazins "Bikelife". Kein Wunder, dass hier eine riesige Fatbike-Party am Wochenende 26. bis 28. Februar ausgetragen wird.

Fatbike-Event:

Big Fat Ride

Fatbikes (c) FatbikeExpo Mit verantwortlich für den Fatbike-Boom ist die aus Bayern stammende Kathie Merchant. Zusammen mit ihrem Mann Bill möchte sie in Anchorage den größten Fatbike-Event der Welt organisieren und den Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde schaffen. Am Samstag, 27. Februar, sollen sich um 14 Uhr in Anchorage so viele Biker wie möglich zum "Big Fat Ride" einfinden – 1.000 Biker hält Kathie Merchant für realistisch. "In ganz Alaska dürfte es rund 10.000 Fat-Biker geben, die meisten davon in Anchorage", sagt sie. "Tausend Teilnehmer und mehr, das sollte zu schaffen sein." Den bisherigen Weltrekord hält der Ort Dairyland im US-Bundesstaat Wisconsin mit 750 Fat-Bikern. Der Event wird im Rahmen des Fur Rondy abgehalten.

Fatbike-Destination Alaska

Erstklassige Gegend

Alaska ist eine erstklassige Fatbike-Destination. Durch die extrem breiten Reifen und Felgen sind Luftdrücke um 0,5 Bar möglich. Die große Auflagefläche erlaubt es, auch auf sehr weichem Untergrund zu fahren, ohne einzusinken. Obendrein gibt es ein dickes Plus an Traktion und einen geringen Rollwiderstand im Gelände.

Extremrennen für Fatbiker:

Iditarod Trail Invitational

1461248_788093324619909_7095869661620876597_n (1) Kathie Merchant ist selbst eine erfahrene und exzellente Fatbikerin. Seit Jahren organisiert sie das "Iditarod Trail Invitational" – ein Extremrennen für Fatbiker, das rund 1.700 Kilometer von Knik (nördlich von Anchorage) durch Alaskas Eiswüste bis nach Nome an der Beringsee führt. Die Strecke ist identisch mit dem des längsten und härtesten Hundeschlittenrennens der Welt, des Iditarod. Kathie Merchant war die erste Frau, die die gesamte Fatbike-Strecke (es gibt auch kürzere Distanzen) geschafft hat. Die Fatbiker gehen am Sonntag, 28. Februar 2016 an den Start dieser längsten Marathonstrecke der Welt für Fatbiker. Eine Woche später, am 5. März 2016, startet der diesjährige Iditarod für Musher und Schlittenhunde – ebenfalls in Anchorage.

Fat-Bikes:

Radgeschäfte und Leihstationen

Fatbikes (c) FatbikeExpo Fatbikes können in vielen Radgeschäften und Leihstationen gemietet werden, für eine Leigebühr ab zirka 70 US$ pro Tag: Etwa bei The Bicycle Shop (Anchorage), www.bikeshopak.com, Trek Bicycle Store (Anchorage), www.trekstorealaska.com, Chain Reaction Cycles (Anchorage) www.chainreactioncycles.com oder Powder Hound Shop (Girdwood), www.powderhoundak.com.

Video:

Flugverbindungen:

Flüge nach Alaska:

Günstige Flugpreise: Condor und Icelandair fliegen bis Ende September, bzw. Anfang Oktober von Deutschland direkt nach Anchorage. Oneway kostet ab zirka 350 Euro.

Text (c) Copyright by Heiss Public Relations, Susanne Heiss / rnr-projects

Medien Tipps:

Vis a Vis Reiseführer Alaska (Buch):

Alaska Reiseführer Eisberge, Gletscher, tiefblaue Seen, Fjorde und schneebedeckte Berge - das ist Alaska. Dieser Vis-à-Vis-Reiseführer bietet Ihnen alle Informationen, die Sie für einen gelungenen Urlaub im nordwestlichsten Bundesstaat der USA benötigen. Hier finden Sie zudem aktuelle Angaben zu Hotels, Restaurants, Shopping und Unterhaltung und praktische Tipps zu Verkehrsmitteln, Sicherheit, Öffnungszeiten etc. Attraktionen, die man nicht versäumen darf, erkennt man auf den ersten Blick. Die hervorragenden Abbildungen - exakte Schnittzeichnungen, dreidimensionale Grundrisse, Übersichtskarten und Citypläne - erleichtern Ihnen die Orientierung vor Ort. Als besonderes Highlight Ihrer Alaska-Reise geht der Reiseführer auf Rundreisen mit dem Kreuzfahrtschiff ein. Aktuelle Fotografien stimmen Sie bereits vorab auf den Urlaub ein und attraktive Routenvorschläge machen einen stress- freien Urlaub möglich.

Die Familie mit den Schlittenhunden (BlueRay/DVD):

Die Familie mit den Schlittenhunden Im Norden Kanadas fernab jeglicher Zivilisation leben Dave und Kristen Olesen mit ihren beiden Töchtern Annika und Liv sowie 37 Alaska-Huskys. Die Schlittenhunde sind Teil der Familie, die Mädchen versorgen sie täglich bei klirrender Kälte und trainieren mit ihnen. Der Alltag der Familie reicht vom Hundefutterkochen über Wasser-aus-dem-See-Schöpfen bis zu Schießübungen auf Schneemänner. Die 15-jährige Annika möchte im Frühjahr zum ersten Mal am Junior-Iditarod teilnehmen, der Juniorausgabe des härtesten Schlittenhunderennens der Welt. Die ganze Familie macht mit bei der Vorbereitung, und zusammen mit acht ihrer Hunde machen sie sich auf die große Tour über 3500 Kilometer nach Alaska.- Ralf Breier und Claudia Kuhland herzerwärmende Doku erzählt von vier Personen, die eine außergewöhnliche Art zu leben gewählt haben und auch bei widrigsten Umständen glücklich mit ihrem Dasein sind.

Husky Race (TV):

Husky Race - Martin Buser (c) Discovery Channel Nicht selten entwickelt sich der "Iditarod" zu einem Kampf um Leben und Tod. In der Saison 2009 gehen 95 Teams und 1536 Hunde an den Start - eine große Herausforderung für die Teilnehmer und ein einzigartiges Spektakel für die Fans aus aller Welt. Die DISCOVERY CHANNEL-Dokumentarserie "Husky Race - Das härteste Schlittenrennen der Welt" begleitet die Musher und ihre Hundegespanne bei ihrer Wettfahrt quer durch Alaska. Mit dabei sind Iditarod-Veteranen, wie Jeff King, siegessichere Profi-Musher, wie Lance Mackey oder Martin Buser, sowie absolute "Rookies", die ihre Feuertaufe im Eis erst noch bestehen müssen. Spannende Hintergrundinformationen, Interviews mit den Teilnehmern und atemberaubende Landschaftsaufmahmen machen "Husky Race" zu einem besonderen Fernseherlebnis.

Anchorage Informationen:

Anchorage (c) Public Relations Department for Visit Anchorage
Alaska – eine fast unberührte Natur für Einsamkeit suchende, abenteuerlustige und aktive Menschen. Ein Land, das fünfmal so groß ist wie Deutschland, allerdings nur rund 680.000 Einwohner zählt. Anchorage ist zwar nicht die Hauptstadt (das ist Juneau), aber sie ist mit rund 291.000 Einwohnern die größte Stadt Alaskas und, wenn man so will, die einzige echte Metropole. Sie feiert im Jahr 2015 ihren 100. Geburtstag und ist Ausgangspunkt für zahlreiche kleine und große Abenteuer. Gleich neben dem International Airport liegt der größte Wasserflughafen der Welt. Die Wildnis beginnt hinter der Stadt. Eine Reise mit dem Zug von Süd nach Nord mit Start in Seward erlaubt Blicke auf Bär & Co. Urlauber finden zahlreiche Zimmer in ruhig gelegenen Lodges, in Hotels und Motels sowie in Bed & Breakfast-Unterkünften. Visit Anchorage ist die touristische Vertretung für Anchorage und die südliche Region bis Seward sowie im Norden mit dem Denali Nationalpark.

Reisebericht (Auszug):

Selbst ist der Mann - Das Yukon Quest auf eigene Faust. (c) Meiko Guldner

Yukon Quest 1999 (c) M.Guldner Unser Ziel in den nächsten Wochen ist es das härteste Schlittenhunderennen der Welt das Yukon Quest und möglichst viel vom winterlichen Alaska mitzubekommen. Nach einer herrlichen Nacht in Peters beheiztem Haus, fahren wir am Samstag morgen zum Start des Yukon Quest, der auf dem zugefrorenen Chena River stattfindet. Vorher besorgen wir uns noch warme Kleidung und Schuhe. Der strahlenblaue Himmel kann nicht darüber hinwegtäuschen, das es fast 40 °C minus sind. Wir suchen Sepp Hermann ein Freund von Manfred und Peter, Yukon Quest Teilnehmer und natürlich ein wichtiger Grund unserer Reise. Als wir ihn gefunden haben, ist er mit den letzten Vorbereitungen seines Teams beschäftigt und somit die Begrüßung relativ kurzgeraten aber trotzdem herzlich.

Das Rennen ist mittlerweile ein Zweikampf zwischen Ramy Brooks und Mark May geworden. Abends an der Bar erzählt uns ein Race Official das Sepp wahrscheinlich einen Sonderpreis erhalten wird. Was uns natürlich besonders freut. Nach einigen Besuchen im Checkpoint von Carmacks verlassen wir diesen und fahren zum Finish nach Whitehorse. Unser Hotel liegt genau gegenüber der Finish-Line. Am Abend gehen wir ins beste Restaurant von Whitehorse und lassen uns mal so richtig verwöhnen und so verpassen wir die Zieleinfahrt vom diesjährigen Yukon Quest Gewinner Ramy Brooks.

Copyright Meiko Guldner

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