100 Jahre Alaska Nationalparks

Denali (cc) Nat Wilson


100 Jahre Nationalparks - Vier Parks gleich hinter Anchorage

In den USA feiern die Nationalparks 2016 großes Jubiläum. Der von US-Präsident Woodrow Wilson gegründete National Park Service wird 100. Die größten Parks sind in Alaska zu finden, wo die Naturschönheiten allen Platz der Welt haben, um sich in Szene zu setzen.

Von den acht Nationalparks sind zwei auf dem Landweg von der Landesmetropole Anchorage aus und zwei mit dem Wasserflugzeug gut zu erreichen. Schon der Weg dorthin ist ein kleines Abenteuer.

Denali National Park:

Der Park:

Mount McKinley - Denali National Park (c) ARAMARK Parks and Destinations Der Denali-Nationalpark ist die meistbesuchte Attraktion Alaskas. Alles überragender Bergriese ist der 6194 Meter hohe Denali. Präsident Barack Obama hat bei seinem Alaska-Besuch im vergangenen September 2015 die jahrelangen Debatten über den Namen beendet: Der Mount McKinley heißt jetzt wieder Denali, der ursprüngliche Name von den Ureinwohnern des Landes. Die Beliebtheit des Parks rührt auch von den vielen Wildtierarten, die Besucher zu sehen bekommen; darunter Bären, Elche, Karibus, Wölfe und Luchse. Von Anchorage aus erreicht man den nördlich gelegenen Park auf dem Parks Highway in Richtung Norden oder mit der Alaska Railroad.

Reiseangebote:

Kenai Fjords National Park:

Der Park:

Kenai Fjords Nationalpark (c) rnr-projects Schnee und Eis bedecken 60 Prozent des Kenai Fjords Nationalparks, darunter das riesige Harding Icefield. Bei einem Schiffsausflug durch die zerklüftete Resurrection Bay kommt man den Gletschern, die ins Meer münden, ganz nahe. Passagiere werden Zeugen, wenn riesige Eisschichten unter beängstigendem Getöse ins Meer krachen. Spektakulär ist die Bandbreite an Wildtieren, darunter Seeotter, Seelöwen, Robben, Kolonien von Papageientauchern, Delfine und Buckelwale. Abenteuerlustige fahren mit dem Kajak die Fjordküste entlang. Sie können sich von einem Boot aussetzen lassen und diese traumhafte Gegend für sich ganz alleine erkunden oder in einer Wildnislodge im Park übernachten. Seward liegt 200 Kilometer südlich von Anchorage und ist über den Seward Highway oder die Alaska Railroad zu erreichen.

Lake Clark National Park:

Der Park:

Lake Clark National Park (cc) NPCA Photos Der 67 Kilometer lange, türkisfarbene Bergsee ist Namensgeber für den 16.300 Quadratkilometer großen Lake Clark Nationalpark, der nur mit dem Flugzeug oder Boot zu erreichen ist. Ihn prägt ein beeindruckendes Natur-Kaleidoskop aus hohen Bergketten, Gletschern, Felstürmen aus Granit, donnernden Wasserfällen und einer wellenumtosten Küstenlinie. Die meisten Lake-Clark-Besucher sind Angler, Flusswanderer oder Wildnis-erfahrene Rucksacktouristen. Die bevorzugten Transportwege im Park sind drei wilde Flüsse, die unter Raftern, Kanu- und Kajakfahrern als wahres Wasserparadies gehandelt werden. Sportangler wissen um den ungeheuren Fischreichtum in den Fluss- und Seensystemen des Parks. Angeboten werden auch Tagesflüge zur Bärenbeobachtung. Die Flugzeit mit dem Wasserflugzeug vom Lake Hood, dem Wasserflughafen in Anchorage, zum Park beträgt rund eine Stunde.

Katmai National Park:

Der Park:

Katmai National Park (cc) Max Goldberg Etwas weiter entfernt, aber ebenfalls gut mit dem Wasserflugzeug zu erreichen ist der Katmai National Park. Der Park ist Bärenland, hier leben über 2.000 Exemplare. Bekannt sind die Bilder von den Braunbären, die im Sommer im Brooks River stehen und die Lachse mit ihren Pranken herausfischen, wenn diese über die Flussstufen nach oben springen. Von zwei großen Aussichtsplattformen aus lässt sich dieses faszinierende Schauspiel beobachten. Man kann sich aber auch über eine temporäre Livekamera einen Eindruck verschaffen.

Ruth Gletscher im Denali Nationalpark Panorama:


Ruth Glacier Below Don Sheldon Mountain House in alaska

Weitere Informationen:

Im Land:

Touren mit dem Wasserflugzeug gibt es am Lake Hood/Anchorage, z.B. mit Rust's Flying Service oder Regal Air

Übernachten:

Bei Ankunft bietet Anchorage zahlreiche Hotels. Bei den Kenaj-Fjords locken Lodges.

Flüge nach Alaska:

Günstige Flugpreise: Condor und Icelandair fliegen bis Ende September, bzw. Anfang Oktober von Deutschland direkt nach Anchorage. Oneway kostet ab zirka 350 Euro.

Text (c) Copyright by Heiss Public Relations

Buch TIPP:

Vis a Vis Reiseführer Alaska:

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Reisebericht:

Im Denali Nationalpark (Auszug)

Wenigstens hatten wir dieses Mal auf dem Weg die Küste entlang nach Anchorage gutes Wetter und konnten die auf der Hinfahrt ausgefallenen Fotos nachholen. Wir fuhren etwa 70 Kilometer vor dem Denali auf einen Campingplatz. Drei Angler warnten uns vor einer Grizzlybärin mit einem Jungen, was uns natürlich veranlasste, sofort da gucken zu gehen. Waren aber leider schon weg. Da auch am nächsten Morgen das Wetter noch gut war, fuhren wir einen Kilometer zu einem Aussichtspunkt zurück. Es war das erste Mal, dass ich den Mt. McKinley live in seiner vollen Pracht zu sehen bekam. Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste: Es war auch das letzte Mal.

Denali Naional Park  (c) ARAMARK Parks and Destinations Für den nächsten Morgen nahmen wir den Camper-Bus für die Rucksack-Touristen. Der ist günstiger als der normale Touri-Bus und es fahren artverwandte Seelen mit. Wir wollten bis zum Wonder Lake, dem Ende der Parkstraße mit und dann wieder zurück bis zu unserem Campingplatz innerhalb des Parks fahren, damit ich mal alles zu sehen bekam. So sieht man auch die meisten Tiere. Erwähnte ich übrigens schon, dass es regnete? Die Landschaft war trotzdem großartig: Zuerst mit ziemlich verkrüppelten Bäumen bewachsen und nachher eher Tundra. Berge, Gletscher und riesige Urstromtäler. Ein Schrei "Bear at ten o'clock", ließ unseren Busfahrer bremsen, alle auf die linke Seite des Busses springen – vorne war halt twelve o'clock –, die Zwergschiebefenster aufreißen, Fotoapparate mit riesigen Objektiven aus den Rucksäcken nehmen und alles was sich bewegte wurde fotografiert.

Copyright Berthold Baumann

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