Alaska Winter Aktivitäten

Heli Skiing Alaska (c) Michel Juhasz / https://www.flickr.com/photos/swissme/


Winter Aktivitäten und Outdoor-Möglichkeiten in Alaska

In den meisten anderen Orten der USA neigen die Menschen dazu sich aus der Kälte, dem Schnee und der Dunkelheit zurückzuziehen. Statt den Winter freudig zu empfangen, werden viele wahrscheinlich sich in die Häuser begeben und die Ankunft der wärmeren Tage abwarten. Aber nicht so in Alaska. Je mehr Schnee fällt und je kälter es wird, desto mehr wollen die Einwohner Alaskas draußen sein.

Im Gegensatz zu vielen Meinungen ist Alaska im Winter nicht 'geschlossen' und die Menschen ziehen auch nicht in den wärmeren Süden. Nichts von dem ist wahr! Alaska ist eher noch lebendiger und schöner.

Kleidung und die richtige Einstellung:

Alaska Landschaft (c) Nomadic Lass Das Licht der fernen Sonne breitet morgens seine langen goldenen Finger über schneebedeckte Wiesen aus und ergreift die Schneehügel und mit Puderschnee bedeckte Zweige der Bäume. An Tagen wie diesen in Alaska - die mehr die Regel als die Ausnahme sind - gibt es Outdoor-Aktivitäten in Hülle und Fülle zu genießen. Von der Einstellung bis zur Kleidung ist im Winter in Alaska die richtige Herangehenweise wichtig. Wenn sie bereit sind für Spass, werden sie ihn haben. Und wenn sie richtig angezogen sind, werden sie es noch mehr genießen könnnen.

Passende Ausrüstung und Kleidung kann man in ganz Alaska finden oder man stellt alles rechtzeitig zusammen. Handschuhe, Hut, eine gute Jacke und die richtige Schichtentechnik können selbst den einfachsten Winterausflug zu viel mehr Vergnügen verhelfen.

Ski-Fahren und Snowboarden:

Anchorage: Kincaid Park und Hillside Park

Für diejenigen, die es etwas langsamer angehen wollen, gibt es eine Vielzahl von Parks in Anchorage mit verwinkelten Trails und umgewandelten Radwegen, auf denen sie Ski fahren, laufen, wandern oder Fahrrad fahren können. Im Anchorage Kincaid Park und Hillside Parks, in denen die Wege speziell für Skifahrer präpariert werden, gibt es Routen aller Strecken und Schwierigkeiten, die durch viele verschiedene Arten von Gelände führen.

Hatcher Pass und Nancy Lakes Recreation Area:

Für die, die den Norden von Anchorage besuchen wollen, gibt es auch gespurte Loipen am Hatcher Pass - dies ist auch ein beliebter Ort für Snowboarder und Schneemobilfahrer - und die Nancy Lakes Recreation Area, die beide weniger als zwei Autostunden von Anchorage entfernt sind.

Alyeska Resort, Arctic Valley Skigebite und Hillside Ski Area

Fast egal wo man im Winter in Alaska geht, es wird höchst wahrscheinlich gespurte Loipen geben, sobald Schnee den Boden berührt. Für Ski-Fahrer und Snowboarder gibt es das Alyeska Resort, was 30 Meilen südlich von Anchorage liegt, das Arctic Valley Skigebiet - weniger als 10 Meilen nördlich von Anchorage und das kleinere Hillside Ski Area, in Anchorage selbst.

Downhill in Juneau und Fairbanks

Für die Downhill-Enthusiasten, existiert das Eaglecrest Ski Area in Juneau und in Fairbanks befindet sich das Mount Aurora Skiland, Moose Mountain und Birch Hill.

Alaskas Backcountry:

Einfache Erreichbarkeit

Für diejenigen, die nicht auf festgelegten Routen unterwegs sein wollen, gibt es genug in Alaska zu erkunden. Im Winter ist Alaskas Wasserwelt, wie Teiche, Seen, Moore, Flüsse und Bäche (zu)gefroren und machen so das Hinterland besser zugänglich als sonst.

Skiing Alask (c) Michel Juhasz  Al Meiners, der ehemalige Betriebsleiter des Chugach Parks sagte einmal 'Winter ist eine gute Zeit, um raus zu gehen und Dinge zu tun, besonders wenn weniger Menschen als sonst auch draußen sind'. An viele Orte kommt man im Winter in Alaska besser als im Sommer. Al muss es wissen, neben seinem Vorsitz über eine Million Hektar Nationalpark (der einer der größten Parks der USA ist) ist er ein begeisterter Snowboarder, Skifahrer und Rucksacktourist.'Es ist sicher anders', sagt er in Rückbesinnung auf viele seiner eigenen Winterreisen, aber die einfache Fortbewegung durch das Hinterland macht den Winter in Alaska wunderbar, vorrausgesetzt du hast genügend Essen und Trinken dabei.

An einem wunderschönen Vormittag im Januar wird man Skifahrer, Schneeschuhwanderer und Schneemobilfahrer sehen, wie sie über zugefrorene Sümpfe, schneebedeckte Seen und zugefrorene Flüsse sich bewegen.

Ski Touren:

Poweline Pass und Chugach Berge

Die, die es noch nicht gewohnt sind sich in der Winter-Wildnis aufzuhalten, können mit Skifahrten durch das offene alpine Land in Richtung Powerline Pass in der Nähe von Anchorage beginnen. Andere, die sich in der Winterwelt schon mehr zu Hause fühlen, möchten wahrscheinlich eine der vielen Hinterland-Skitouren unternehmen, wie die berühmte Arctic Valley to Indian Traverse. Dieser 22-Meilen Trip führt durch das Herz der Chugach Berge. Weiter im Süden führt der Twenty Mile River flussaufwärts in ein Amphietheater von Gletschern, das die meiste Zeit des restlichen Jahres unzugänglich ist.

Telemarken:

Die, die mehr Interesse an Telemarken haben, können es vorziehen die Tincan Berge am Turnagain Pass, 40 Meilen südlich von Anchorage, hoch- und runter zu klettern. Wer einen längeren Ausflug machen möchte, kann eine Mehres-Tage-Ski-Fahrt durch den Denali National Park, oder weiter nördlich in den White Mountains unternehmen. Gerade im letzteren gibt es nicht nur Hütten für eine gemütliche und komfortable Übernachtung sondern außerhalb von Fairbanks warten auch die heißen Quellen des Chena Hot Springs Resort auf die Gäste, die dort ihre erschöpften Körper ausruhen können.

Auf dem Iditarod Trail unterwegs:

Mit Skiern, Hunden, Mountainbike oder Schneemobil

Winter Mountainbiking (c) eskimojoe Der 1050 Meilen lange Iditarod Trail, der teilweise in den anderen Jahreszeiten unpassierbar ist, wird im Winter zu einem Hauptverkehrsweg durch das Innere Alaskas. Um einen sonnigen Morgen auf Skiern, Schneemobil oder Mountainbike zu erleben, muß man nicht auf der ganzen Strecke des Iditarod-Trails unterwegs sein. Führer werden Gäste mit Schlittenhunden jeder Entfernung auf dem ID-Trail, der für Jedermann im Winter offen ist, nach Nome, mitnehmen.

Man stelle sich vor, wie man gut eingepackt in Pelze lautlos durch die Wälder gleitet, vor einem die Hunde, von denen kleine Nebelschwaden ihrer Atemzüge emporsteigen und im Blick die Berge, die im violetten Alpenglühn erscheinen.

Bergsteigen:

Diese Berge muss man nicht meiden, nur weil Winter ist. In ganz Alaska sind Bergsteiger auf der Suche nach hohen Graten und verwehten Gipfeln, die nicht annähernd so zugänglich sind, wie im Sommer.

Heli-Skiing:

Juneau, Haines, Valdez

Ob in Juneau, Haines, Valdez oder sogar Anchorage - Heli-Skiing ist zu einem beliebten Weg geworden, um auf einen Berg zu kommen und mit Skiern herunterzufahren.

Eis-Klettern:

Valdez

Auch in Valdez - von einigen als die Eis-Kletter-Hauptstadt der Welt betitelt - existieren zahlreiche Wasserfälle, die im Sommer von den nahen Bergen stürzen und im Winter zu Eis gefrieren. Von weitem, über hunderte von Metern über Straßen und Täler hinweg kann man die Eiskletterer im Winter sehen, wie sie kleinen Käfern gleich, an den gefrorenen Eiszinnen hängen.

Nordlicht:

Die Aurora Borealis beobachten

Nordlicht (c) blarrggg Der Tanz der Nordlichter ist eines der atemberaubendsten Naturschauspiele überhaupt. Alaska hat die besten Logenplätze, um Zeuge dieses Himmelsspektakels zu werden. Bänder in allen Farben führen am Nachthimmel einen wundersamen Tanz auf. Viele Besucher aus allen Teilen der Welt kommen extra wegen der Aurora Borealis nach Alaska - besonders nach Fairbanks. Dank seiner Lage gibt es in Fairbanks ein hervorragendes Gleichgewicht zwischen Auftreten, Häufigkeit und Aktivität. Das gelb-grüne Leuchten kommt mit unterschiedlicher Intensität am häufigsten vor, meistens von Ende August bis April.

Fur Rendezvous:

Fur Rondy (c) Fur Rondy / Clark James Mishler Im späten Februar findet jedes Jahr das Fur Rendezvous in Anchorage statt. Für Gäste die nicht soviel Aufregung bevorzugen, ist dieses 10-Tage Festival eher geeignet. Es erinnert an die Trapper und Jäger der alten Tage, die in die Städte kamen, um ihre Pelze und Felle zu verkaufen. Nun ist es eine Mixtur aus Kunst und Handwerk, Shows und Musik, Schneeschuh-Softballspiel und sogar eine Wettbewerb-Schneeballschlacht. Die Höhepunkte sind das Feuerwerk und die dreitägige Weltmeisterschaft im Schlittenhunderennen, dessen Kurs sich durch die Straßen der Stadt und die Fahrradwege um Anchorage, schlängelt. Ein idealer Zeitpunkt und Ort, um so ein Rennen als Zuschauer zu erleben.

Weitere Winter-Sport Wettbewerbe:

Ice Carving, Schneemobilrennen

In ganz Alaska gibt es im Winter Sportarten für Teilnehmer und für Zuschauer, wie Schlittenhunderennen, Schneemobil-Rennen, Ice Carving, Schneeskulpturen Wettbewerbe, Skifahr-Rennen usw. Im Februar findet auch das Iron Dog Schneemobilrennen statt, das über 2200 Meilen auf dem Iditarod-Trail entlang führt

Iditarod Schlittenhundrennen:

Hundeschlittenfahrten

Anfang März beginnt dann das berühmte Iditarod Schlittenhunderennen, dabei werden die nächsten zwei Wochen mehr als 70 Musher und ca. 1.200 Hunde in den Nord-Westen Alaska unterwegs sein und über zugefrorene Flüsse, durch glitzernde Wälder und sogar hinaus auf die windgepeitschte Beringsee fahren, nur um zu sehen, wer als erster unter dem berühmten Wurzelbogen, auf der Hauptstraße in Nome, durchfährt.

Denken sie nicht, dass dieses Rennen nur für erfahrene Musher alleine ist. Es gibt genug Führer, die sie für dieses Ereignis vorbereiten können. Sie werden ihnen beibringen, wie man mit den Hunden fährt, sie richtig ausrüsten und ausstatten und sie jeden Schritt des Weges begleiten.

Sie können aber auch einfach nur im Schlitten sitzend mitfahren, beim Iditarod oder woanders. Ob im Schatten des Mt. McKinley, durch die Tiefen der Wrangell Saint Elias Range oder einfach um die Stadt, es gibt genug Hundeteams, die bereit sind für sie.

Golfen im Winter:

Bering Treibeis Golf

Das Iditarod ist nicht der einzige Wettbewerbswintersport in Alaska. Es gibt auch Orte, wo jeder in der freien Natur von Alaska konkurrieren kann. Ein wirklich einzigartiges Ereignis ist das Bering-Treibeis Golf Classic, das mit orangen Bällen gespielt wird.

Rennwettbewerbe:

Tour of Anchorage, Extremskifahren in Valdez

Extremskifahren (c) Eric Teela Wer ein wenig härter arbeiten möchte, kann sich an einer Vielzahl von anderen Rennen, wie zum Beispiel Langlauf, Schneeschuh und sogar Triathlons probieren. Fast jede Stadt in Alaska hat irgendwann im Winter mindestens so ein Rennen. In Anchorage gibt es den 50-Kilometer langen Skilaufrennwettbewerb Tour of Anchorage, der Anfang März auf Wanderwegen, die von einem Ende der Stadt zur anderen führen, stattfindet. Wer nicht soviel Kilometer laufen will, auf den warten 25 und 40km Strecken. Für die Skifahrer die ganz schnell auf einen steilen Berg wollen, gibt es die todesmutigen Eskapaden des Extremskifahrer in Valdez.

Iditarod Invitational

Ein echtes Winterabenteuer ist der Iditarod Invitational. Dieses 350 Meilen Rennen nach McGrath oder 1000 Meilen Rennen nach Nome führt auf dem Iditarod Trail entlang. Die Athleten können per Fuß, Fahrrad oder Ski teilnehmen.

Slush Cup

Der jährliche Frühlings Slush-Cup, im Alyeska Resort in Girdwood, bietet eine bunte Option für Downhill-Fanatiker. Die Wettbewerber ziehen verrückte Kostüme an und fahren per Ski und Snowboard den Berg hinunter und versuchen einen 90-Fuß Teich zu überfliegen. Vielen finden sich natürlich im Wasser wieder. Die Veranstaltung ist für Teilnehmer und Zuschauer eine Riesengaudi und es werden Unmengen an Schnappschüssen gemacht. Der Gewinner erhält eine Saisonkarte für die kommende Ski- und Snowboardsaison.

Relaxen:

So ist es, dass Skifahrer, Schneemaschinenfahrer, Schneeschuhwanderer, Snowboarder, Wanderer, Radfahrer und Läufer jeden Tag im Winter draußen in der Natur Alaskas sind. Danach genießen viele den Schneefall vor dem knisternden Kaminfeuer aus mit einer Tasse heißer Schokolade in der Hand, besorgen sich einen Film, entspannen ihre müden Körper in einem Whirlpool oder gehen in ein gutes Restaurant und geniessen ihr Essen.

Flugverbindungen:

Flüge nach Alaska:

Günstige Flugpreise: Condor und Icelandair fliegen bis Ende September, bzw. Anfang Oktober von Deutschland direkt nach Anchorage. Oneway kostet ab zirka 350 Euro.

Text (c) Copyright by Shawn Lyon / rnr-projects

Medien Tipps:

Vis a Vis Reiseführer Alaska (Buch):

Alaska Reiseführer Eisberge, Gletscher, tiefblaue Seen, Fjorde und schneebedeckte Berge - das ist Alaska. Dieser Vis-à-Vis-Reiseführer bietet Ihnen alle Informationen, die Sie für einen gelungenen Urlaub im nordwestlichsten Bundesstaat der USA benötigen. Hier finden Sie zudem aktuelle Angaben zu Hotels, Restaurants, Shopping und Unterhaltung und praktische Tipps zu Verkehrsmitteln, Sicherheit, Öffnungszeiten etc. Attraktionen, die man nicht versäumen darf, erkennt man auf den ersten Blick. Die hervorragenden Abbildungen - exakte Schnittzeichnungen, dreidimensionale Grundrisse, Übersichtskarten und Citypläne - erleichtern Ihnen die Orientierung vor Ort. Als besonderes Highlight Ihrer Alaska-Reise geht der Reiseführer auf Rundreisen mit dem Kreuzfahrtschiff ein. Aktuelle Fotografien stimmen Sie bereits vorab auf den Urlaub ein und attraktive Routenvorschläge machen einen stress- freien Urlaub möglich.

Die Familie mit den Schlittenhunden (BlueRay/DVD):

Die Familie mit den Schlittenhunden Im Norden Kanadas fernab jeglicher Zivilisation leben Dave und Kristen Olesen mit ihren beiden Töchtern Annika und Liv sowie 37 Alaska-Huskys. Die Schlittenhunde sind Teil der Familie, die Mädchen versorgen sie täglich bei klirrender Kälte und trainieren mit ihnen. Der Alltag der Familie reicht vom Hundefutterkochen über Wasser-aus-dem-See-Schöpfen bis zu Schießübungen auf Schneemänner. Die 15-jährige Annika möchte im Frühjahr zum ersten Mal am Junior-Iditarod teilnehmen, der Juniorausgabe des härtesten Schlittenhunderennens der Welt. Die ganze Familie macht mit bei der Vorbereitung, und zusammen mit acht ihrer Hunde machen sie sich auf die große Tour über 3500 Kilometer nach Alaska.- Ralf Breier und Claudia Kuhland herzerwärmende Doku erzählt von vier Personen, die eine außergewöhnliche Art zu leben gewählt haben und auch bei widrigsten Umständen glücklich mit ihrem Dasein sind.

Husky Race (TV):

Husky Race - Lance Mackey (c) Discovery Channel Nicht selten entwickelt sich der "Iditarod" zu einem Kampf um Leben und Tod. In der Saison 2009 gehen 95 Teams und 1536 Hunde an den Start - eine große Herausforderung für die Teilnehmer und ein einzigartiges Spektakel für die Fans aus aller Welt. Die DISCOVERY CHANNEL-Dokumentarserie "Husky Race - Das härteste Schlittenrennen der Welt" begleitet die Musher und ihre Hundegespanne bei ihrer Wettfahrt quer durch Alaska. Mit dabei sind Iditarod-Veteranen, wie Jeff King, siegessichere Profi-Musher, wie Lance Mackey oder Martin Buser, sowie absolute "Rookies", die ihre Feuertaufe im Eis erst noch bestehen müssen. Spannende Hintergrundinformationen, Interviews mit den Teilnehmern und atemberaubende Landschaftsaufmahmen machen "Husky Race" zu einem besonderen Fernseherlebnis.

Reisebericht (Auszug):

Tanz der Götter - Nordlichter in Alaskas Norden (c) Rolf Hicker

Aurora Borealis (c) Rolf Hicker Am Abend sitzen wir beisammen und unterhalten uns. Das Holz im Ofen knistert und es ist wohlig warm. Wir können es kaum erwarten die Nordlichter zu sehen und blicken immer wieder nach draußen. Kurz vor Mitternacht machen wir uns enttäuscht auf den Weg in unsere Hütte. Ein letzter Blick zum Himmel und plötzlich entdecken wir einen blassen grünlichen Lichtkegel. Kurze Zeit später stehen wir im Schnee und vergessen die Kälte. Unsere Kameras haben wir schon in der Hütte vorbereitet und neues Filmmaterial eingelegt. Es ist bitterkalt und da die Batterien bei diesen Temperaturen schnell versagen, haben wir Ersatz in unseren Taschen.

Der Himmel ist sternenklar, der Rauch aus dem Kamin steigt senkrecht nach oben. Über uns sind die Polarlichter deutlich zu sehen. Gelb, grün und rot verlaufen die Farben ineinander. Wie Schleier wellen sich die flackernden Farbbänder am Himmel, bewegen sich leicht und fließend. Gegen den Nachthimmel zeichnen sich die Gipfel der Brooks Range ab, der nördlichsten Bergkette Amerikas. Die Eskimos und Indianer versuchten das Phänomen in ihren Mythen zu erklären, sie sahen darin zum Beispiel bevorstehende Schlachten oder Vorzeichen von Todesfällen. Die Inuit glaubten dass die Seelen der Verstorbenen am Himmel tanzen. Für uns ist es einfach ein Naturschauspiel von unbeschreiblicher Schönheit.

Copyright Rolf Hicker

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